Praxisorientiertes Wissensmanagement
Unter diesem Motto lud die voestalpine Stahl Donawitz
gemeinsam mit den Partnern Michael Fegerl Consulting,
Technodat GmbH Salzburg und der USU AG Möglingen am 30. März 2007 zu einer
Informationsveranstaltung ins Kommunikationszentrum Donawitz ein.
Über 50 Vertreter der heimischen Industrie und
Wirtschaft nutzen die Gelegenheit, um mehr über das
Zusammenwirken von organisationalem Wissen und innovativer
Informationstechnologie zu erfahren und sich im praktischen
Umfeld zu informieren.
Dipl. Ing. Günter Kolb, Geschäftsführer der voestalpine Stahl
Donawitz, hob in seiner Einführung die strategische Bedeutung
und Entwicklung seines Unternehmens zu einer wissensbasierten
Organisation hervor, in der Wissen teilen und lebenslanges
Lernen selbstverständlich sind.
Um Wissen systematisch zu entwickeln und verständlich
bereitzustellen erläuterte Michael Fegerl die von ihm gemeinsam
mit Univ.-Prof. Wilfried Wieden von der Universität Salzburg
entwickelte Methodik des Knowledge Refinement: "Es geht vor allem
darum, aus gemachten Erfahrungen Problemlösungen für die Zukunft
zu entwickeln. Mit den verwendeten Werkzeugen wird das gezielt
und für den Anwender fast unmerklich unterstützt."
Vorträge von Gerhard Schuster, voestalpine Hochofenbetrieb,
und Josef Kraller, voestalpine Stahlwerk, informierten über die einfachen
organisatorischen Vorkehrungen zur besseren Nutzung des
Erfahrungswissens der Mitarbeiter. Das Wissensportal im
Unternehmen besticht durch einfache Oberflächen mit guter
Usability: "Einfach tun" ist das Motto.
Welche technologischen Möglichkeiten der Einsatz des Dokumentenmanagement
Systems CIMGRAPH Explorer für die Erstellung und gesicherte Verwaltung sowie die Modellierung
von Wissensstrukturen bietet, erläuterte Dr. Gerhard Haberl, Geschäftsführer der Technodat GmbH Salzburg.
Über die Leistungsfähigkeit intelligenter Suche informierte Sven
Kolb, USU AG: "Der Benutzer eines Suchportals nutzt die
"Intelligenz" der Suchmaschine: erfolgreiche Ergebnisse von
Experten rücken nach vorne, Schreibfehler werden verziehen,
Wissensstrukturen zur Orientierung hinterlegt."
Feedback von Teilnehmern:
Das bei der VA Donawitz mit dem Explorer installierte Dokumentenmanagement
basierend auf einem integrierten
Wissensmanagement stellt eine neue Perspektive inmitten der zahlreich
angebotenen Tools dar.
Archivierte Dokumente stellen somit nicht mehr nur ein "totes" Archiv dar,
sondern werden durch ihre vernetzte Archivierung zum unverzichtbaren Know-how-Träger
eines lebendigen Unternehmens.
Michael Gotolle, Wuppermann Stahl Judenburg
Die wirklich
gelungene Veranstaltung Praxisorientiertes Wissensmanagement
bei der voestalpine Stahl Donawitz hat gezeigt, dass - unter
einer engen Kooperation von Industrie, IT-Technologieanbietern
und Universität - Lösungen für ein erfolgreiches Wissensmanagement
in produktionsnahen Bereichen entwickelt und auch umgesetzt
werden können.
Wolfgang Meyer, Mondi Packaging Frantschach
Eine äußerst interessante Veranstaltung in einem professionellen
Rahmen. ...
Da wir bereits an diesem Thema arbeiten, war insbesondere die praktische
Umsetzung in einem Industriebetrieb spannend, in dem es gewisse
Parallelen zu unserem Unternehmen gibt, wie beispielsweise die
Säulen des Wissensmanagements und die Nutzungs- und
Integrationsmöglichkeiten einer Wissenslandkarte und anderer
Werkzeuge.
Sophie Poppenreiter, Liebherr Werk Bischofshofen GmbH
Herausragend war … die Feststellung, dass in nächster Zukunft sich
keine Firma oder Gesellschaft, gleich welcher Größe, der
Einführung eines Wissensmanagement verweigern wird können, will sie am Markt bestehen bleiben...
Für mich war dies eine tolle Präsentation einer hervorragenden
Performance und eine sehr gute Vorstellung einer tadellosen
Referenz mit Salzburger Know-how.
Johannes Gollner-Weitenweber, SAG Alutech, Lend/Sbg.
Auch als "mitten drin Stehender" war es
interessant, nochmals den großen Bogen zu spannen und zu sehen,
wo wir wirklich stehen und wo noch was getan werden muss. …
Alles in allem habe ich mitgenommen, dass wir auf einem
hochaktuellen und vor allem richtigen Weg sind.
Günther Kolb, GF voestalpine Stahl Donawitz
März 2007
zurück zur Übersicht
|